Zertifikats- und Diplomstudiengang

Psychologische Kompetenzen für Gesprächsführung und Beratung

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1. Semester, 16 Stunden

Psychologisches Beobachten und Urteilen

Worum geht es?

In der Interaktion mit Menschen entwickelt man - meist unerkannt - innert Minuten, oft sogar innert Sekunden, spontane Phantasien oder Urteile über die Interaktionspartner. Sie beeinflussen unsere Gesprächsführung und können sie im ungünstigen Fall sogar misslingen lassen, ohne dass man hinterher genau weiss, warum. Man kann Phantasien, spontanen Urteile, Unterstellungen usw. nicht verhindern, aber man kann ihre Auswirkungen kontrollieren lernen. Phantasien über die Gesprächspartner beruhen immer auf einer Verknüpfung von Beobachtungen, die man an ihnen gemacht hat, mit persönlichen Urteilsvorlieben, die man über die Jahre entwickelt hat. Psychologisches Beobachten und Urteilen heisst daher, den Wurzeln spontaner Urteile auf die Spur zu kommen. Das ist im wesentlichen eine Frage der Übung, deshalb wird in diesem Kurs ausgiebig geübt.

Zum Inhalt

  • Was nimmt man an anderen Menschen überhaupt wahr? Was wird fokussiert, was übersehen und warum?
  • Wie erkennt man die Gefahr des unbemerktes Generalisieren von Urteilen und unwillentlichen Bestätigens von Vorurteilen?
  • Visionierung ausgesuchter Videobeispiele mit 'steigenden' Komplexitätsgrad
  • Psychologische Gesprächsführung und ihr Unterschied zur Alltagsgesprächsführung

Zum Dozenten

Lea Richter

Dr. Bruno Thomann

Studium und Promotion an der ETH Zürich

Grundlagenforschung in Klinisch-Psychologischer Methodik

Weiterbildung in Psychologie (Schwerpunkt psychoanalytische Psychologie)

Ehem. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Psychologischen Institut der Universität Zürich

Institutsleiter der ipsyt GmbH


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